Aus unserem Schulleben

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Arthur-Koepchen-Realschule > Schüleraustausch mit chinesischer Partnerschule

10 Tage in China

Die China-AG unserer Schule verbrachte 10 Tage in Peking

Seit 1994 organisiert Frau Meurer, Leiterin der Chinesisch-AG der Arthur-Koepchen-Realschule, den Schüleraustausch unserer Schule (auch Schüler des AGB nehmen an der AG teil) mit der Yihai Middle School in Peking. Nachdem im August 2015 Schülerinnen und Schüler aus Peking uns besuchten, sollte unser Gegenbesuch im März 2016 stattfinden.

Viele Wochen vorher mussten wir einen Reisepass beantragen, um unser Visum für China zu erhalten.

Am Mittwoch den 16. März trafen wir uns am Flughafen Düsseldorf. Begleitet wurden wir 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 - 10 von Frau Meurer, Herrn Braden und Frau Skoubo. Nach 10 Stunden Flug und 7 Stunden Zeitverschiebung landeten wir um 5:30 Uhr Ortszeit in Peking. Nach dem Auschecken stand direkt ein Bus für uns bereit. Da die Gastschüler bei unserer Ankunft bereits in der Schule waren, ging es direkt mit dem Besichtigungsprogramm (Olympiastadion und Sommerpalast) los. Gegen 15:00 Uhr fuhren wir zurück zur Schule, wo eine Begrüßung auf Englisch für uns stattfand. Danach wurden jeder seiner Gastfamilie zugeteilt.

Nach einem gemeinsamen Foto (s. oben), gingen wir zum Abendessen mit unseren Gastgebern nach Hause.

Die meisten von uns waren bei Familien in den Hochhäusern auf dem Schulgelände untergebracht, einige wenige außerhalb. Das Abendessen erfolgte gemeinsam mit den Eltern, danach fielen alle erschöpft ins Bett. Aufstehen mussten wir um 6:00 Uhr, damit wir pünktlich um 7:30 Uhr in der Schulkantine frühstücken konnten. Zum Frühstück gab es chinesisches, aber auch europäisches Buffet.

Von der Schule erhielten wir jeden Tag Lunchpakete. Während die Schüler in den Unterricht gingen, begann für uns das Besichtigungsprogramm mit dem Bus. Wir sind zur Chinesischen Mauer gefahren, haben bei einer Kung-Fu-Show zugesehen, besichtigten verschiedenste Tempel und Parks und haben uns natürlich auch die Verbotene Stadt angesehen. Außerdem waren wir oft zu Fuß unterwegs und konnten dabei noch etwas shoppen und viele weitere Eindrücke in den Straßen Pekings sammeln.

Am 21.03.2016 fuhren wir abends zwölf Stunden mit dem Nachtzug nach Xiang. Dort wurden wir von einem chinesischen Touristenführer, der sehr gut Deutsch sprach, da er in Köln gelebt hat, durch die Terrakottaarmee und auf der Stadtmauer von Xiang rumgeführt. Übernachtet haben wir in einem Hotel, wo es gutes Frühstück gab und man abends raus gehen konnte. Am Dienstagabend fuhren wir dann wieder mit dem Nachtzug nach Peking zurück.

An den Wochenenden hatte jede Schülerin, jeder Schüler mit „seiner“ Familie ein individuelles Programm. Mein Gastschüler und ich haben uns zum Beispiel mit anderen Schülern getroffen und auf eigene Faust etwas unternommen. Dazu gehörte ein Zoobesuch (dort habe ich das erste Mal Pandabären gesehen!), die Besichtigung der Altstadt, eines Naturkundemuseums, des Himmelstempels und einer  Bücherei und abends ein Kinobesuch.

Auf öffentlichen Plätzen wurden wir als Europäer häufig angeguckt und gefragt, ob wir Selfies machen würden. Die Menschen dort haben uns immer voller Bewunderung angelächelt.

Der Schüleraustausch nach China war eine tolle Erfahrung und hat viel Spaß gemacht. Auch schön war, dass es während unseres Aufenthalts kaum Smog gab und wir fast immer blauen Himmel mit Sonne hatten. Die Menschen, die uns begegneten, waren entspannt und freundlich. Ich würde jederzeit wieder hinfahren.

„Unsere“ Austauschschüler werden uns im August (22. – 28.08.2016) besuchen. Vielleicht hat ja noch eine Familie Lust, einen Gastschüler aufzunehmen? Das wäre toll!

Text: Theresa Schaefer, Fotos: Eric Braden